die Onleihe OWL. Goldene Geschäfte

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Dubai wurde dreimal erbaut. Im 18. Jahrhundert als kleines Fischerdorf am persischen Golf, 1960 als Boomtown der Ölindustrie, seit den 90er Jahren als Metropole der internationalen Shopper, Hotelurlauber und sonstigen Jetsetter. Der märchenhafte Wohlstand wächst mit der Geschwindigkeit, mit der Gebäude aus den gigantischen Baugruben wachsen. 80 Prozent der Einwohner des Wüstenemirates sind Ausländer. Und die bauen die gigantischen Häuser und Freizeitanlagen Dubais. Aber nur die Einheimischen, die so genannten "Locals" genießen ein rundum abgesichertes Leben. Sie residieren in eleganten Villen, zahlen keine Steuern und erhalten medizinische Behandlungen kostenlos. In ihrer Freizeit widmen sich die Emiratis den landestypischen Hobbies: Jagd mit Falken etwa oder Kamelrennen. Im Hochsommer, im Juli und August, wenn die Temperatur in der Wüste auf über 50 Grad steigt, fliegen die Emiratis zum Sommerurlaub ins "kalte" Europa. Seit etwa drei Jahren geben Araber ihr Geld lieber in München als in London oder New York aus. "Ich fühle mich in London nicht mehr sicher und es gibt hier den Luxus, den ich gewöhnt bin." sagt ein unscheinbarer Familienvater, der gerade für 48.000 Euro bei Versace eingekauft hat. Bayern beherbergt inzwischen jährlich über 10.000 Gäste aus Riad, Dubai oder Kuwait - und die haben nicht vor, sich einheimischen Gepflogenheiten anzupassen.

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