die Onleihe OWL. Video Fabrik Nigeria

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Die Schauspieler spielen dilettantisch, die Technik funktioniert miserabel, und die Kulisse besteht häufig aus Sperrmüll. Nur das Engagement und die Improvisationsfähigkeit des Teams sind unübertrefflich. Dem junge Filmproduzenten Kabat Esosa Egbon reicht das. Er will Geschichten erzählen und damit Geld verdienen. Das ist sein Beruf, schließlich kommt er aus einer Schauspielerfamilie. Er ist einer der jungen Filmproduzenten, die sich auf dem nigerianischen Videomarkt etablieren wollen. Trotz Armut und Misswirtschaft boomt die Branche. 600 Videos in Spielfilmlänge werden jedes Jahr produziert und über zahllose Kleinhändler vertrieben. Große Kinos gibt es nicht. Stattdessen versammeln sich die Menschen vor den Fernsehern, in kleinen Verschlägen in den Hinterhöfen, an Straßenecken oder in einer der zahllosen Kneipen der Armenghettos. Dort laufen rund um die Uhr die in Rekordzeit produzierten Filme. Die Begeisterung der Nigerianer für diese einheimischen Streifen lässt die importierten Kassenknüller aus Brasilien und den USA zu Staubfängern im Regal werden.

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